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[Lesezeit: ca. 2 Minuten]

„Worin sind Sie besonders gut?“ Eine typische Frage in Vorstellungsgesprächen, die Bewerber oftmals vor Schwierigkeiten stellt. Insbesondere, wenn es darum geht, die genannten Stärken dann auch noch mit konkreten Beispielen zu untermauern.

Hier hilft die PAR-Technik, wobei „P“ für „Problem“ steht, „A“ für „Aktion“ und „R“ für „Resultat“. Es geht darum, mindestens eine Handvoll Situationen zu finden, bei denen Sie vor eine Herausforderung gestellt wurden, um dann zu beschreiben, wie Sie damit umgegangen sind und zu welchem Resultat dies geführt hat.

Optimal sind hierbei Ergebnisse, die quantifizierbar sind im Sinne von „Zahlen, Daten, Fakten“. Damit tun sich viele ArbeitnehmerInnen jedoch schwer. Insbesondere, wenn sie als SachbearbeiterInnen tätig sind und täglich schwerpunktmäßig Routineaufgaben verrichten. Aber auch hier finden sich sicherlich Beispiele fernab der täglichen Routine, wie bspw. die Mitarbeit an der Ausrichtung eines Firmenevents, private Herausforderung wie der Bau eines Eigenheims oder die Vorbereitung eines Wanderurlaubs. Denn letztendlich geht es in Vorstellungsgesprächen ja auch ums „Storytelling“, damit man Sie als MENSCHEN näher kennenlernt mit all Ihren persönlichen Facetten.

Aus den von Ihnen gebildeten PARs werden dann die einzelnen Kompetenzen abgeleitet, die dazu beigetragen haben, das Problem zu lösen bzw. die Herausforderung zu meistern. Diese Kompetenzen können dann auch noch mit den entsprechenden PARs in einer Matrix übersichtlich zusammengeführt werden. Diese Struktur hilft Ihnen, zu bestimmten Kompetenzen nötigenfalls mehrere Beispiele zur Hand zu haben, um in Interviews über eine gewisse situative Flexibilität zu verfügen.

Die Erstellung von PARs hat zudem noch den positiven Nebeneffekt, dass diese Übung zur Steigerung Ihres Selbstvertrauens beiträgt. Erfolge, die man in der Vergangenheit hatte, werden wieder aus der Vergessenheit ans Tageslicht befördert – und das tut einfach gut 😉

Die Quintessenz aus den erarbeiteten PARs kann auch in Lebensläufe und Anschreiben eingeflochten werden. Zudem dienen sie als Baustein für Ihren „90-Sekunden-Spot“, auf den ich in einem der nächsten Blogbeiträge näher eingehen werde.

PARs sind daher ein kraftvolles Tool für den gesamten Bewerbungsprozess und Ihre persönliche Ressourcenaktivierung. Probieren Sie es einfach mal aus und lassen mich dann gerne wissen, inwiefern die Erstellung von PARs Ihnen weitergeholfen hat!

HABEN SIE FRAGEN ZUR ANWENDUNG DIESES TOOLS ODER BENÖTIGEN UNTERSTÜTZUNG BEIM WEITEREN AUSBAU IHRER RESSOURCENAKTIVIERUNG?

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